Krisen wie gewaltsame Konflikte, Naturkatastrophen oder Epidemien haben weltweit zugenommen. Immer mehr Menschen leben in Regionen, die von langanhaltenden, komplexen und wiederkehrenden Krisen betroffen sind.
Ziel der strukturbildenden Übergangshilfe ist die Stärkung der Widerstandsfähigkeit (Resilienz) von Menschen und lokalen Strukturen gegenüber den Auswirkungen und Folgen von Krisen. Die lokale Bevölkerung wird unterstützt, Krisen eigenständig zu bewältigen und wiederkehrende Belastungen langfristig zu überwinden. Besondern im Fokus stehen dabei Frauen, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Einschränkungen.
Die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft ist ein wichtiger Bestandteil der strukturbildenden Übergangshilfe (finanziert aus dem Haushaltstitel „Krisenbewältigung, Wiederaufbau; Infrastruktur“/KWI).
Zwischen dem 19. Januar und dem 22. Februar 2026 ist es möglich, Projektskizzen für das Jahr 2026 ausschließlich über ein Webformular auf der Website Wissensportal Resilienz einzureichen. Dort finden Sie auch weiterführende Informationen und länderspezifische Vorgaben sowie Handreichungen, Muster und die Übersetzungen der wichtigsten Unterlagen ins Englische und Französische. Die Auswahl der Skizzen erfolgt voraussichtlich im zweiten Quartal 2026.
Zum Wissensportal Resilienz
Die ausgewählten Vorhaben starten in der Regel ab dem 1. Januar 2027. Die Mindestfördersumme für Neuvorhaben beträgt 3 Mio. Euro. Die Projektlaufzeit liegt zwischen drei und vier Jahren. Die Förderung von Vorhaben ist nur für die Länder möglich, die in der Länderliste aufgeführt sind.